Sicherheitszonen definieren: Das Alarmsystem optimal installieren
Sie haben sich entschieden, Ihr Zuhause mit einem Alarmsystem auszustatten, um es vor Einbrüchen zu schützen? Das ist eine ausgezeichnete Entscheidung.
In diesem Artikel geben wir Ihnen einige wichtige Hinweise, um ein vollständiges und sinnvolles Alarmsystem entsprechend Ihren tatsächlichen Bedürfnissen zusammenzustellen.
Bevor Sie Ihr Alarmsystem kaufen, empfehlen wir, die zu schützenden Bereiche durch eine sorgfältige Analyse Ihrer Immobilie festzulegen. Nicht jeder Raum ist dem gleichen Einbruchsrisiko ausgesetzt. Die benötigte Ausstattung variiert daher je nach Haus, Wohnung oder Büro – abhängig von der zu schützenden Fläche und der Nutzung der Immobilie.
Definieren Sie die zu schützenden Bereiche anhand realer Risiken.
Wenn Experten mit der Sicherung eines Objekts beauftragt werden, gehen sie nach einem Zonenkonzept vor. Sie analysieren den Bereich aus der Perspektive eines Einbrechers und identifizieren alle Schwachstellen, die einen Zutritt ermöglichen könnten.
Außerdem berücksichtigen sie alle technischen Anlagen, um Risiken für die zu sichernde Umgebung zu minimieren.
Beginnen Sie damit, jeden Raum Ihres Hauses zu bewerten und ihm eine Punktzahl von 1 bis 10 entsprechend dem tatsächlichen Risiko zuzuweisen.
Einbruchsmöglichkeiten müssen natürlich berücksichtigt werden, doch die Sicherung eines Hauses beschränkt sich nicht nur darauf. Auch Brandgefahren und Gaslecks sollten einbezogen werden.
1. Sichern Sie die unmittelbare Umgebung außerhalb Ihres Hauses.
Je nach Situation kann es sinnvoll sein, Außenbereiche zu sichern. Beispielsweise können Bewegungsmelder mit Beleuchtungssystemen installiert werden, die bei verdächtigen Bewegungen aktiviert werden.
Solche Systeme sind auch sinnvoll, um einen Gartenschuppen mit wertvollen Gegenständen zu schützen.
2. Analysieren Sie Ihre technischen Anlagen.
Ein oft unterschätzter Faktor sind technische Installationen. Achten Sie auf Wärmequellen, die Brände verursachen könnten, sowie auf gasbetriebene Anlagen, bei denen Lecks auftreten können.
Diese Bereiche sollten mit Rauch- oder Gasmeldern ausgestattet werden.
3. Schützen Sie direkte Zugänge von außen.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind Räume mit direktem Zugang von außen. Türen, Garagenzugänge, Glastüren und Fenster im Erdgeschoss sollten mit Öffnungssensoren gesichert werden. Auch Fenster in oberen Stockwerken müssen geschützt werden, wenn sie von einer Terrasse erreichbar sind.
4. Sichern Sie Durchgangsbereiche.
Räume, die als Verbindung zwischen Wohnbereichen dienen, sollten ebenfalls überwacht werden. Bewegungsmelder und/oder Kameras sind hier empfehlenswert. Kameras sollten so positioniert werden, dass Personen klar identifizierbar sind.
5. Schützen Sie Räume mit wertvollen Gegenständen.
Räume mit wertvollen Besitztümern benötigen ein höheres Sicherheitsniveau. Kameras sind jedoch nicht in allen Räumen geeignet. Ein Tresor sollte an einem schwer zugänglichen Ort installiert und fest im Boden oder in der Wand verankert werden.
Überlassen Sie die Installation einem Experten.
Ob kabelgebundenes oder kabelloses Alarmsystem zum Schutz vor Einbrüchen – wir empfehlen, einen Fachmann zu konsultieren. Dieser kann Sie auch hinsichtlich des passenden Systems entsprechend Ihren Anforderungen und Ihrer Immobilie beraten.